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Wahrscheinlichkeitsrechner

Wahrscheinlichkeiten in Preise verwandeln und zurück, sehen was ein Preis von dir verlangt, und was eine Kombiwette wirklich wert ist.

Wahrscheinlichkeit und Preis

Was hast du?

Ein Preis und seine Break-even-Wahrscheinlichkeit sind dieselbe Zahl von zwei Seiten gelesen.

Kombiwette

Ergebnisse

Fairer Preis2.00

Kombiwette

Kombinierte Quote4.01
Kombinierte Wahrscheinlichkeit24.93%

52.36% × 47.62% = 24.93%

Positionen multiplizieren sich — und die Marge des Buchmachers mit ihnen. Eine Vierfach-Kombi zu 1.80 verlangt ein Ereignis mit 9,5 %.

Zuerst die Wahrscheinlichkeit, dann der Preis

Jeder Preis ist eine Behauptung über eine Wahrscheinlichkeit, und die Umrechnung ist eine Division: 40 % sind ein Preis von 2.50, und 2.50 sind 40 %. Diese Umrechnung vor der Wette verändert die Frage von „gefällt mir diese Wette?“ zu „passiert das in mehr als 40 % der Fälle?“ — eine Frage, bei der man sich irren kann. Von der Preisseite gelesen ist dieselbe Zahl die Break-even-Wahrscheinlichkeit: die Mindestchance, die ein Ergebnis braucht, damit die Wette neutral ist. 1.75 verlangt 57,1 %; 1.50 verlangt 66,7 %; 15.00 nur 6,7 % — deshalb wirken lange Quoten billig und deshalb legen Buchmacher dort ihre Marge auf.

Bei Kombiwetten wird Wahrscheinlichkeit unintuitiv. Unabhängige Positionen multiplizieren sich: drei Wetten, die du je bei 50 % siehst, ergeben zusammen 12,5 % — nicht etwas beruhigend Halbes. Vier Positionen bei 60 % ergeben 12,96 %. Die kombinierte Quote multipliziert sich genauso, und darin liegt die Falle: die Zahl wird groß, während die Chance klein wird, und die Marge verzinst sich mit. Behalte die Annahme im Kopf: hier wird multipliziert, also Unabhängigkeit vorausgesetzt. Zwei Ergebnisse desselben Spiels sind korreliert, und dort ist die echte Wahrscheinlichkeit anders, meist höher als das Produkt.

Was eine Vierfach-Kombi wirklich kostet

Vier Positionen zu
je 1.80 · 55,56 %
Kombinierte Quote
10.50
Kombinierte Wahrscheinlichkeit
9,53 %
Marge pro Position
5 %
Marge auf der Kombi
21,6 %

Die Quote sieht großzügig aus, bis man merkt, was sie verlangt: ein Ereignis mit 9,5 %. Und die Marge des Buchmachers hat sich viermal verzinst — 1,05⁴ − 1 = 21,6 % — dieselben vier Positionen kosten dich also die vierfache Marge einer Einzelwette. Korrelierte Positionen aus einem Spiel sind etwas anderes: Multiplizieren unterschätzt sie, und genau deshalb bepreisen Buchmacher Kombis innerhalb eines Spiels separat.

Fragen

Was ist die Break-even-Wahrscheinlichkeit?

Die Chance, die ein Ergebnis haben muss, damit eine Wette zu diesem Preis langfristig neutral ist. Sie ist 1 geteilt durch die Dezimalquote und die Hürde, die deine Schätzung überspringen muss, damit die Wette Sinn hat.

Warum ist die Wahrscheinlichkeit meiner Kombi so niedrig?

Weil Wahrscheinlichkeiten multipliziert werden. Jede zusätzliche Position macht das Ganze unwahrscheinlicher, und eine Kette plausibler Positionen wird schnell zu einer unwahrscheinlichen Wette. Die Quote steigt entsprechend — die aufsummierte Marge aber auch.

Gilt das auch für Kombis innerhalb eines Spiels?

Nicht genau. Multiplizieren setzt Unabhängigkeit voraus, und Ergebnisse eines Spiels sind es meist nicht. Bei korrelierten Positionen ist die echte Wahrscheinlichkeit anders — oft höher als das Produkt — weshalb Buchmacher diese Märkte separat bepreisen.

Ist die implizite Wahrscheinlichkeit die echte Wahrscheinlichkeit?

Nein. Sie enthält weiter die Marge des Buchmachers und liegt daher systematisch über der ehrlichen Markteinschätzung. Entferne sie mit dem Margen-Rechner, bevor du sie mit deiner eigenen Zahl vergleichst.

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